Was ist das?
- Gespanne, die aufgrund von Leistungsnachweisen vom LJV anerkannt sind (hohe Anzahl jährlicher Nachsuchen, Wildschärfe, Spurlaut, Verbandsprüfung).
- Nachsuchengespanne sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Außer ihnen erfährt niemand von dem Inhalt der Nachsuche. Wird im Rahmen der Nachsuche eine Reviergrenze überschritten, muss der dortige Jagdausübungsberechtigte (davor oder danach) informiert werden.
Vorteile der anerkannten Nachsuchegespanne:
- Geprüfte Hunde mit Erfahrung (min. 30 Nachsuchen pro Jahr).
- Förderung und Versicherung durch den LJV und dem Ministerium (MLR-BW).
- Berechtigung zum Grenzübertritt mit Waffe (ohne vorherige Benachrichtigung); auch in Begleitung eines Jägers.
Was kostet das?
- Nachsuchengespanne arbeiten im Ehrenamt.
- Es kann gerne ein Obolus für die Fahrtkosten entrichtet werden.
Wer darf anrufen:
- Jeder, der Unterstützung benötigt, egal ob Mitglied in der Jägervereinigung Enzkreis/PF oder nicht
- Auch jeder, der mit seinem eigenen Hund bereits gesucht hat und nicht zum Stück kam.
Wann soll ich anrufen?
- Bitte anrufen oder eine Nachricht schreiben, wenn das beschossene Stück nicht liegt
- Eine frühe Meldung erleichtert die Organisation und ermöglicht eine zeitnahe Nachsuche.
Haben die Gespanne immer Zeit?
- Es kommt immer jemand!
- Nachsucheführer der KJV Enzkreis/Pforzheim sind in einer Gruppe organisiert.
- Nachsucheführer aus den anderen Landkreisen unterstützen, wenn nötig.
Wichtig:
- Ein Anschuss ohne Pirschzeichen ist keine Sicherheit für einen Fehlschuss.
- Eine Nachsuche mit Wärmebild hat Grenzen und ersetzt keine Hundenase.
- Nicht tödlich getroffenes Schwarzwild geht in der Regel erst nach 500-800m ins Wundbett.
- Bei unklaren Schüssen bzw. einem „unguten Gefühl“, lieber einmal zu viel anrufen und eines der Gespanne anfordern. Sollte es doch „nur“ eine kurze Totsuche sein, dann freuen sich Schütze und Hund.