Zu Beginn stellte Ulli Zinnecker sich und seine langjährige Erfahrung in der Krähenjagd vor und erläuterte Ziele sowie Ablauf des Seminars. Anschließend führte er die 22 Teilnehmer in die rechtlichen Grundlagen und die jagdliche Bedeutung einer konsequenten Krähenbejagung ein.
Ein Schwerpunkt lag auf dem Verständnis des Verhaltens der Krähen, etwa der Nutzung von Schlafbäumen, Fraßplätzen und Flugrouten im Revier. Anhand von Bildern und Beispielen zeigte Zinnecker, wie man geeignete Jagdflächen auswählt, ohne die Vögel dauerhaft zu vergrämen.
Taktik, Ausrüstung und Lockbild
Im weiteren Verlauf ging es um die richtige Planung eines Jagdtages: von der Wahl des Standorts über Anflugrichtungen bis hin zur unauffälligen Anfahrt und Tarnung. Zinnecker betonte, dass Fahrzeuge außer Sicht geparkt und Tarnschirme sowie Lockbilder so aufgebaut werden müssen, dass Krähen keinen Zusammenhang mit Gefahr erkennen.
Ausführlich besprochen wurden dabei verschiedene Lockkrähen, Schirmbau, Tarnkleidung sowie geeignete Schrotstärken für eine waidgerechte Jagd. Der Referent gab konkrete Tipps zu Patronenwahl und Schussentfernung und erläuterte, wie man das Lockbild realistisch und situationsgerecht gestaltet.
Austausch und Fazit
Zum Abschluss des Seminars am 31.05. nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum offenen Austausch mit dem Referenten und untereinander. Zinnecker verwies zudem auf weiterführende Informationsangebote wie die Plattform kraehenjagd.eu und entsprechende Online-Gruppen, über die sich Jäger auch nach dem Seminar vernetzen und fortbilden können.


