Hegeringversammlung des HR I

Erstellt am 28.03.2019

Am 28.03.2019 führte der Hegering I der Jägervereinigung Enzkreis/Pforzheim seine diesjährige Hegeringversammlung im Hotel "Krone" in Ötisheim durch.

Nach Erfassung und Besprechung der Abschusslisten mit Herrn Rank vom Kreisjagd, begrüßte Hegeringleiter Siegfried Albrecht nach einem musikalischen Beitrag der Jagdhornbläser Mühlacker die rund 130 Jägerinnen und Jäger des Hegerings, den Kreisjägermeister Dieter Krail und die Referenten vom Veterinäramt des LRA Enzkreis, Herrn Dr. Walter Horlacher, und Herrn Rene Greiner vom Landesjagdverband Baden-Württemberg.

Herr Clemens Rank vom Kreisjagdabend nutzte die Gelegenheit über aktuelle Erkenntnisse und Informationen aus seinem Tätigkeitsfeld, u. a. zeitgerechte Verlängerung des Jagdscheines und Beachtung der UVV beim jagdlichen Tun zu berichten.

Dr. Walter Horlacher stellte in einem "Auffrischungsvortrag" den aktuellen Stand der der ASP, insbesondere die besorgniserregenden Ausbrüche in Belgien, aber auch die Maßnahmen in Tschechien dar, welche zu einer gewissen Zurückdrängung/Eindämmung der Seuche im Nachbarland geführt haben. 

Herr Rene Greiner vom Landesjagdverband Baden-Württemberg referierte in seinem interessanten Vortrag über das Projekt "Allianz für das Niederwild", hierzu insbesondere über mögliche Aktivitäten der örtlichen Jagdreviere und Förderungsmöglichkeiten, zu beantragen beim LJV. Herr Köberle vom Landschaftserhaltungsverband ergänzte in einem kurzen Statement die zusätzlichen Förderungsmöglichkeiten beim Kauf von Saatgut im Umfang von bis zu 90%.

In seinem Bericht zum vergangenen Jagdjahr stellte der Hegeringleiter in den Vordergrund, dass die Bejagung des Rehwildes und des Schwarzwildes aufgrund der Dürreperiode, einhergehend mit den kargen Äsungsflächen für das Rehwild und der Vollmastsituation in den Waldgebieten (Kirrungen wurden nur schwach angenommen) sich ungleich schwieriger gestaltete als im Vorjahr. Dies ist aus den registrierten Abschusszahlen und der ausgewerteten Umfrage innerhalb des Hegerings deutlich erkennbar. Interessant war auch das Ergebnis der Umfrage, dass bei der Ansitzjagd im Vergleich zu den Drückjagden wesentlich mehr Schwarzwild zur Strecke bebracht werden konnte, Tendenz steigend, so der Grundtenor. Die Wildschadenssituation war tendenziell gleichbleibend, auf Wiesenflächen jedoch stark ansteigend. Signifikant waren die nahezu überstimmenden Aussagen zu den Erfahrungen mit der bleifreien Munition, mehr Nachsuchen und größere Fluchtstrecken.

Im Weiteren gingen der Hegeringleiter und der stv. Hegeringleiter Edmund Strauß noch auf die Aktivitäten des Hegerings und der Jägervereinigung im kommenden Jagdjahr, u. a. Hubertusfeier 2019, Sommerfest im Juni 2019. ein.

Edmund Strauß berichtete über das Ergebnis des Projekts "Fellwechsel" und seinen Erfahrungen rund um die Konfiskatsammelstelle in Maulbronn.

Abschließend konnten der Kreisjägermeister und der Hegeringleiter auch wieder einige Ehrungen vornehmen, es waren dies

-für 40 Jahre Mitgliedschaft in der JV:     

--Fritz Geiger und

--Walter Klein

 

-für 25 Jahre Mitgliedschaft in der JV:

 

--Jörg Uhlarz

 

Den Schlusspunkt der Hegeringversammlung setzte der Hegeringleiter mit Gedanken zum anstehenden Jagdjahr und hier insbesondere auf die bevorstehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Wolfsmanagement und dem Wildtiermonitoring."
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Text & Bilder: Siegfried Albrecht

Erstellt am 16.04.2019
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